50 Jahre STIFTUNG WELTWEITE WISSENSCHAFT!

Text nach einer Rede von Prof. Dr.-Ing. H. Siegfried Stiehl

Vizepräsident der Universität Hamburg
zum 50. Jubiläum des Gästehauses, 12.06.2013
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Sehr geehrte Senatorin, liebe Frau Stapelfeld,

sehr geehrter Herr Dr. Krull,

sehr geehrte Frau Dr. Albrecht,

sehr geehrter Herr Alt-Präsident, lieber Herr Fischer-Appelt,

sehr geehrter Direktor des Smith College, dear Professor Connolly,

sehr geehrter Herr Kollege Nakata,

und last but not at all least: sehr geehrter, lieber Herr Mielck!

Meine Damen und Herren,

es ist mir eine große Freude, Sie heute im Namen des Präsidiums hier im Gästehaus unserer Universität begrüßen zu können! Unser Präsident ist verhindert, so dass ich zum Ende meiner Amtszeit als Vizepräsident und auch als Vorsitzender des Beirats der Stiftung Weltweite Wissenschaft  die Gelegenheit habe, einige Worte zu sagen und natürlich Glückwünsche zu überbringen.

Dieses goldene Jubiläum der Stiftung erzählt uns tatsächlich von einer 50-jährigen Erfolgsgeschichte (u.a. nachzulesen in den Metamorphosen einer Herberge)!

Nun sind für Geschichtsschreibung - auch der Universität - aber andere zuständig, daher machte ich hier nur auf ein paar Menschen eingehen, die mich persönlich außerordentlich beeindruckten. Hervorheben machte ich als erstes das große Engagement, die Weitsicht und die absolute Professionalität, mit der der Vorstand seine vorwiegend ehrenamtliche Tätigkeit ausübt.

Insbesondere Herr Professor Mielck ist zu nennen, der sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich um Wohl und Wehe des Gästehauses, seiner Bewohner und seines Teams sorgt. Er ist ein Kümmerer wie man ihn heutzutage selten findet. Das hat er früher u.a. durch sein bemerkenswertes Engagement für studentische Angelegenheiten gezeigt, so war er u.a. Protektor eines Studentenwohnheimes, Betreuer des Uni-Studierendenwohnhauses Bornstraße Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks, später dessen Vorstandsvorsitzender). Ohne ihn würde es die Stiftung Weltweite Wissenschaft und das Gästehaus in dieser Form sicherlich nicht geben.


Gemeinsam mit dem damaligen Uni-Präsidenten, Herrn Prof. Fischer-Appelt, und dem damaligen Leiter des Haushaltsreferates, Otto Dylingowski, hat Professor Mielck als Stiftungsvorsitzender das Gästehaus im wahrsten Sinne des Wortes gerettet, als es finanziell am Ende war.

Wenn es ein Retter-T-Shirt à la FC St. Pauli gäbe - ich würde es ihm persönlich überreichen!


Somit konnte das Gästehaus als ein zentraler Ort der Begegnung, der Begrüßung, der Gastfreundschaft und des Austausches mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt bestehen bleiben. Vor der Art und Weise wie Sie, lieber Herr Mielck, sich der Universität Hamburg verpflichtet fühlten und hoffentlich noch lange fehlen werden, kann ich nur meinen Hut ziehen! Eine wichtige Persönlichkeit war ferner der Chemiker Professor Wolf Walter als langjähriges Vorstandsmitglied, verstorben 2004, der neben seinen vielen Verdiensten um die wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung der Universität eben auch einer der großen Protagonisten zugunsten unseres Gästehauses war - vor allem war er für die Entwicklung des akademischen und sozialen Lebens im Hause verantwortlich (Stichwort: Internationales Begegnungszentrum mit seinen wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen). Er ist übrigens auf dem Wandgemälde im Berliner Zimmer des Gästehauses verewigt. Von ihm stammt auch die Idee des Läufers im Erdgeschoss des Gästehauses mit dem vielsprachigen Satz die Wahrheit ist die Tochter der Zeit - eine Sentenz, die mich gerade in den letzten Wochen ganz persönlich berührte und eines meiner Lieblingszitate wurde.

Unbedingt erwähnen möchte ich auch den bisherigen Schatzmeister Dr. Krämer, dessen Initiative es zu verdanken ist, dass die Stiftung mit dem Pacht-und Bewirtschaftungsvertrag zwischen ihr und der Universität auf finanziell solide Füße gestellt worden ist. Herr Mielck wird später noch darauf eingehen. NB: Nachfolger von Dr. Krämer seit Nov. 2102 ist Frank Laubert, der die Stiftung viele Jahre lang als Justitiar beraten hat.

Weiterhin möchte ich meinen herzlichen Dank an die Mitglieder des interdisziplinären Beirates der Stiftung richten für ihr stetiges - oder postmodern formuliert: nachhaltiges - Engagement. Es war mir in den vergangenen sechs Jahren immer ein Vergnügen als Vorsitzender des Beirates mit Ihnen zusammen zu arbeiten.


Schließlich gilt ein ganz besonderer Dank Frau Anna-Maria Karl, General Manager des Gästehauses, und ihrem ganzen Team. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert für Ruf und Ansehen der Universität in der Welt. Seit vielen Jahren haben Sie im Gästehaus eine unübertroffene Kombination aus professionellem Service und außerordentlich gastfreundlicher Atmosphäre geschaffen. So wünscht man sich als Gast aufgenommen zu werden. Nicht wenige Kolleginnen und Kollegen haben mir berichtet - nach mehreren Aufenthalten: Es ist wie nach Hause kommen! Die Stiftung Weltweite Wissenschaft hat mit dem Gästehaus der Universität einen Raum mit einer besonderen Atmosphäre für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt geschaffen -hier ist der Name buchstäblich Programm: weltweite Wissenschaft! Das ist gelebte Internationalität für Menschen, die mindestens so viel - wenn nicht sogar mehr - wert ist als jede nur zu Papier gebrachte Strategie!

Zu guter Letzt zitiere ich Theodor Fontane: Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung. Also fasse ich mich kurz - es war meine Liebeserklärung an die Stiftung und die Menschen, die sie tragen. Und: wir sehen uns wieder, auf die eine oder andere Weise!

 

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