4. Februar 2009, 18.00 Uhr
Vortrag

Herr Matthias Füracker
International Tribunal for the Law of the Sea
„Das Seevölkerrecht und die Tätigkeit des internationalen Seegerichtshofs“


16. Februar 2009, 18.00 Uhr
Vernissage (Ausstellung bis Ende April 2009)


Herr Dieter Wien
Einführung: Herr Dieter Wien
„Vergängliche Schönheiten“


15. April 2009, 18.00 Uhr
Vortrag

Frau Dr. Phil. Katja Hühnerfuss
Institut: Universität Hamburg
„Eine Multielement-Analyse zur Datierung altägyptischer Objekte aus Holz“
Ein interdisziplinärer Brückenschlag zwischen der Ägyptologie und den Naturwissenschaften
ergibt einen neuen Zugang zur Datierung und zur regionalen Zuordnung farbiger Artefakte, die
aus den Gräbern ägyptischer Pharaone stammen. Zur zerstörungsfreienProbenahme wischt man
eine bemalte Fläche mit einem handelsüblichen Wattestäbchen ab und analysiert diese Probe
dann mit Hilfe der Totalreflektions- Röntgenspek-trometrie (TXRF). Für jede Farbe erhält man
so ein Pigmentmuster, das einem Fingersbdruck vergleichbar ist. Diese Pigmentmuster erlauben
sowohl eine Datierung als auch eine regionale Zuordnung der Grabfunde. Die Leistungsfähigkeit
dieser Methode wurde an Hand von Beispielen belegt.

K.H.


27. Mai 2009, 19.00 Uhr
Recital mit Musik für das Cembalo und mehr …

es musizieren Frau Seo Jin Baek, Cembalo und Clavichord sowie Herr László Rózsa,
Blockflöte und Frau Kyoung Won Paik, Sopran Musik von William Byrd, Louis Couperin,
Giovanni Battista Fontana, Joseph Nicolas Pancrace Royer, Georg Friedrich Händel,
Francois Couperin, Johann Gottfried Müthel, Dan Locklair


25. Juni 2009, 18.00 Uhr
Vernissage (Ausstellung bis Ende August 2009)

Herr Bernd Eilers
Einführung: Herr Dr. Hanno Scherf
„Arbeiten mit Nadel und Stift“ Radierungen und Zeichnungen


2. September 2009, 18.00 Uhr
Vernissage (Ausstellung bis Februar 2010)

Frau Beatrixe Sprunck
Einführung: Herr Friedrich-Wilhelm Timpe, Redakteur
„Zeichnungen – Radierungen – Öl auf Leinwand / Aus Korsika und der Elbmarsch“


24. November 2009, 18.00 Uhr
Gesprächsabend

Herr Prof. Dr. Jörg B. Quenzer
Universität Hamburg, stellv. Leiter der Forschergruppe Manuskript- und Handschriftenkulturen
„Jenseits der Comicsprechblase: Traditionen von Text- und Bildverhältnissen in Japan“
Das Zusammenspiel von Text und Bild in der japanischen Literatur- und Kunstgeschichte ist
seit dem Manga-Boom der letzten Jahrzehnte wieder-holt zum Thema gemacht worden.
Dabei geht es nicht nur um die direkte Interaktion beider Medien wie im Falle der Manga,
sondern auch um die Überführung von der einen in die andere Form sowie ihre gegenseitige
Spiegelung. Eine weitere Besonderheit betrifft die ästhetische Verwendung der Schriftzeichen
(Kalligraphie), sei es in künstlerischer, sei es in spielerischer Absicht. Wenn sich dabei auch
keine unmittelbare Genealogie der modernen Manga herleiten läßt, zeigt ein solcher Blick in
die japanische Schriftgeschichte_doch die anhaltende Experimentierfreudigkeit beiden Text-
Bildverhältnissen durch die Jahrhunderte, eine Interaktion, auf deren Grundlage die modernen
Phänomene dann erst entstanden.

J.B.Q.


14. Dezember 2009, 19.00 Uhr
Konzert im Advent

– Salve Regina –
„Lieder und Motetten um die Himmelskönigin und das Fest der Feste“
es musizieren Frau Susanne Bornholdt, Cembalo sowie Herr Tim Severloh, Countertenor
und der Jugendchor Aumühle Musik von Johann Adolf Hasse über Georg Friedrich Händel
bis Benjamin Britten